Weihnachtliche Klänge, weihnachtlicher Anblick: das Akkordeon-Orchester Gleuel bei seinem Konzert. BILD: HEINZ
Weihnachtliche Klänge, weihnachtlicher Anblick: das Akkordeon-Orchester Gleuel bei seinem Konzert. BILD: HEINZ
Hürth - So wurde beispielsweise mit einem Auszug aus der „Carmen-Suite“ von Georges Bizet die tragische Oper musikalisch auf die Bühne geholt. Auch der Nachwuchs zeigte sich mit einem eigenen Programmpunkt sicher und selbstbewusst. Mit dem Stück „Pink Panther“ von Henry Mancini zeigte das Jugendorchester, dass es sein Instrument beherrscht - und das ohne Dirigenten.
Der Einstieg des Orchesters I, geleitet von Pavel Schickmann, mit „Carmen“ war in zweifacher Hinsicht ungewöhnlich: für ein Weihnachtskonzert und für ein Akkordeonorchester. Und es ging schwungvoll weiter mit dem „Slawischen Tanz Nr. 8“ von Antonin Dvorák. Erst dann kam der Einstieg in die typische Akkordeon-Musik, den Tango. Ein Medley aus bekannten Tangomelodien begeisterte das Publikum. Mit Hits von Tom Jones aus den 60er und 70er Jahren wurden viele Zuhörer im Saal an ihre Jugend erinnert.
Als kleine, aber feine Gruppe aus den Reihen des Orchesters präsentierten sich im Duett Dagmar Severt und Lothar Fischer. Mit dem Präludium in C-Dur von Johann Sebastian Bach, einem Scherzo von John Gart sowie einem Swing-Waltz von Sergio Castelli demonstrierten die beiden die Bandbreite des Akkordeons. Kein Wunder, dass die Zuhörer auf eine Zugabe drängten. Und mit ihr kam Weihnachtsstimmung auf: Bekannte Lieder zum Mitsingen rundeten einen stimmungsvollen Adventsnachmittag ab. Durch das Programm führte wortgewandt und launig Christiane Winkler. (hz)